HR-Trends: Recruitment Process Outsourcing (RPO) macht flexibel

07.09.2017

HR-Trends: Recruitment Process Outsourcing (RPO) bietet externe Unterstützung bei der Kandidatenauswahl.Betriebe können ihre Rekrutierung mittlerweile komplett oder auch in Teilbereichen an externe Dienstleister wie Erhard Services auslagern. Als verlängerter Arm der Personalabteilung können die externen HR-Profis so die erfolgreiche Zukunft eines Unternehmens mitgestalten und dessen Wachstum sichern. Gleichzeitig führen die Bündelung der Kräfte und die damit verbundene parallele Suche nach Talenten in einer Vielzahl von Kanälen in der Regel schneller zum gewünschten Personal-Erfolg. Dazu ist es allerdings unerlässlich, dass die externen Personalexperten die Werte ihres Auftraggebers genau kennen und zugleich gut in die HR-Strukturen eines Betriebes eingebunden sind, um so bestmögliche Rekrutierungsergebnisse liefern zu können.

RPO: Maximale Flexibilität für Betriebe

Der Trend zum Recruitment Process Outsourcing stammt ursprünglich aus den USA. Dort und in Großbritannien wird RPO schon länger praktiziert. Mittlerweile setzt sich der Trend zum Outsourcing zumindest von Teilprozessen des Personalwesens auch hierzulande durch. Er ermöglicht es den Unternehmen, durch bedarfsgerechtes Hinzubuchen externer Recruitment-Kapazitäten und Personaldienstleistungen schneller und flexibler die geeigneten Kandidaten zu finden. Betriebe können so jederzeit direkt und zeitnah auf Änderungen der Märkte, auf neue Projekte oder Aufträge reagieren.

Der Abschied von der aufgeblähten Personalabteilung?

Erfahrene RPO-Dienstleister können heute für Unternehmen fast den gesamten Rekrutierungsprozess übernehmen – von der Stellenausschreibung über die Auswahl und Einstellung der passenden Kandidaten bis hin zur Einführung der neuen Mitarbeiter in den zukünftigen Job. Eine solche Zusammenarbeit kann dauerhaft in Form einer strategischen Partnerschaft erfolgen oder aber auf Projekt-Basis.
Unternehmen können so ihre internen HR-Ressourcen schlank halten und bei Bedarf jederzeit auf die externen Personalexperten zugreifen. Ein großes Plus! Denn HR-Generalisten, wie sie in vielen Personalabteilungen kleinerer und mittlerer Unternehmen zu finden sind, verfügen längst nicht mehr über die nötige Spezialexpertise in allen Bereichen des Recruitings. Stichwort: Active Sourcing.

Welche Vorteile haben Unternehmen vom Recruitment Prozess Outsourcing?

  • Großkonzern oder Kleinunternehmen: RPO-Lösungen werden individuell auf die Kunden und ihre Anforderungen zugeschnitten, so dass sie genau passen.
  • RPO-Dienstleister können nicht nur rekrutieren, sondern auch die damit verbundene Verwaltung für den Kunden übernehmen.
  • Durch das Outsourcing der kompletten Rekrutierung oder zumindest von arbeitsaufwändigen Teilprozessen kann sich die Personalabteilung auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.
  • Durch Recruitment Process Outsourcing können wichtige Schlüsselpositionen im Betrieb oftmals schneller besetzt werden. Um geeignete Kandidaten zu finden, sollten die externen HR-Profis allerdings bereits in die Bedarfsanalyse für die zu besetzenden Schlüsselpositionen mit einbezogen werden. So bekommen sie ein möglichst umfassendes Verständnis für die gesuchte Persönlichkeit und können unpassende Vorschläge vermeiden. Das spart Zeit, Geld und Nerven.
  • RPO lässt sich auch kurzfristig einsetzen, um Rekrutierungsprozesse zu beschleunigen.
  • Durch RPO können Betriebe neue Kanäle für die Akquise von Talenten erschließen und gleichzeitig Einstellungskosten senken.
  • Mittels Outsourcing und geeigneter Auswahlkriterien lässt sich die Qualität der Kandidaten erhöhen.
  • RPO kann dazu beitragen, einen nachhaltigen Kandidatenpool aufzubauen.
  • RPO unterstützt durch regelmäßige Erfolgsberichte und Reportings Messbarkeit und Optimierungsprozesse im Recruiting.
  • Durch RPO wird das Recruitment für einen Betrieb flexibler und entsprechend den aktuellen Anforderungen skalierbar.

Recruitment Prozess Outsourcing ist Vertrauenssache

Allerdings bedeutet Outsourcing häufig auch eine gewisse Abhängigkeit vom genutzten Dienstleister, da entsprechende interne Ressourcen oft nicht entwickelt werden. Umso wichtiger ist es für das Unternehmen, einen Dienstleister zu finden, dem man beim sensiblen Thema Personal voll und ganz vertrauen kann. Der letztlich ausgewählte Dienstleister kann allerdings nur beratende Funktionen übernehmen, die Verantwortung für Personalentscheidungen bleibt beim Unternehmen.

Quellen und mehr Infos

www.haufe.de/personal/
www.htwk-leipzig.de/de/presse/
www.business-wissen.de
Gregor Imelauer: Recruitment Process Outsourcing. Chancen, Risiken und kritische Erfolgsfaktoren, Wiesbaden 2016