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Arbeitslos? Mit diesen Tipps & Tricks machst du das Beste aus deiner Zeit der Jobsuche

15.05.2018

Arbeitslos? Mit diesen Tipps & Tricks machst du das Beste aus der Zeit deiner Jobsuche

Du bist arbeitslos? Dann lass den Kopf nicht hängen, sondern blicke nach vorne und mache das Beste aus deiner Situation. Nutze den eventuellen Frust, den dir dein Jobverlust bereitet, als zusätzliche Energie bei der Suche nach einer neuen Stelle. Wir geben dir Tipps, wie du in dieser schwierigen Situation am Ball bleibst, deinen inneren Schweinehund im Zaum hältst und schnell wieder in die Spur kommst.

Arbeitslos? Erledige die Basics!

Natürlich musst du auch ohne Job von irgendetwas leben. Dazu musst du dich fristgerecht arbeitssuchend melden und die damit verbundene Bürokratie erledigen. Was du im Rahmen deiner Arbeitslosigkeit alles berücksichtigen musst, das hat die Bundesagentur für Arbeit in einem ausführlichen Merkblatt zusammengestellt.

Spätestens drei Monate vor Beendigung eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses musst du dich persönlich arbeitssuchend melden. Erfährst du von deinem Job-Aus weniger als drei Monate vorher, musst du dich innerhalb von drei Tagen arbeitssuchend melden. Sonst droht eine Sperrzeit. Arbeitslosengeld wird frühestens ab dem Tag gezahlt, an dem du deine Arbeitslosigkeit der Bundesagentur für Arbeit persönlich mitteilst.
Während du Arbeitslosengeld erhältst, bist du kranken-, pflege-, renten- und unfallversichert.

Erst wenn du alle Formalitäten erledigt hast, kannst du in Ruhe und mit Bedacht deine nächsten Schritte und deinen Umgang mit der neuen Situation planen.

Hast du alle Arbeitszeugnisse?

Hol dir ein qualifiziertes und berufsförderndes Arbeitszeugnis von deinem letzten Arbeitgeber! Denn jeder Arbeitnehmer hat per Gesetz bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Du wirst es für deine Bewerbungsphase brauchen!

Starte deine Jobsuche!

Nutze für deine Jobsuche alle Kanäle! Nicht nur Jobbörsen oder soziale Netzwerke können dir bei der Suche nach deinem neuen Job helfen – auch alte Kollegen, gute Freunde und Bekannte können sehr hilfreich sein. Viele Jobs werden nach wie vor über persönliche Kontakte vermittelt.

Mach dich eventuell selbständig oder geh unter die Gründer!

Ist Selbständigkeit oder Existenzgründung vielleicht der richtige Weg in deine berufliche Zukunft oder zumindest eine temporäre Lösung für dich? Viele hilfreiche Informationen zu diesem interessanten Thema findest du hier.

Finde deine Stärken!

Kennst du deine Stärken? Nimm dir die Zeit für eine gründliche Analyse und bekomme einen realistischen Blick darauf, was du drauf hast und womit du bei der Suche nach deinem neuen Job punkten kannst. Manchmal hilft bei der Suche nach den eignen Stärken auch der Blick von außen. Was meint deine Familie? Was sagen deine Ex-Kollegen, wenn du sie nach deinen Fähigkeiten fragst.

Strukturiere deinen Alltag!

Arbeitslosigkeit bedeutet, in der beruflichen Dimension deines Lebens ohne festen Halt zu sein. Umso wichtiger ist eine feste Struktur in den anderen Bereichen deines Lebens. Sorge für diese Struktur! Sie gibt dir Halt und einen Fahrplan. Das erleichtert dir nicht zuletzt auch den Weg zurück ins Berufsleben. Dabei solltest du Tätigkeiten, die du nicht magst, mit Beschäftigungen, die dir Freude bereiten, im Wechsel kombinieren.

Körper und Psyche – achte auf deine Gesundheit!

Nutze die Zeit deiner Jobsuche und halte dich bewusst fit! Obst und Gemüse, Sport oder Entspannungsübungen – es gibt viele Möglichkeiten, um deinen Körper und deine Seele gesund zu halten. Manche Experten empfehlen gar, die Zeit ohne Job für ein Marathontraining zu nutzen. So kannst du dich aktiv gegen negative Gedanken und Gefühle rund um deine Arbeitslosigkeit stemmen und kehrst im wahrsten Sinne des Wortes gestärkt zurück ins Berufsleben.

Sei unter Leuten, die dich mögen!

Vergrabe dich nicht mit der Wut auf deine Arbeitslosigkeit in den Tiefen deines Zuhauses! Zauber dir vielmehr ein Lächeln ins Gesicht, indem du möglichst viel Zeit mit all den Menschen verbringst, die du magst und die dich mögen. Es gibt wissenschaftliche Studien, die belegen, dass positive soziale Kontakte dir Erfüllung im Leben geben können – und die brauchst du gerade in persönlichen Krisensituationen wie Arbeitslosigkeit.

Sei stolz auch auf kleinere Erfolge!

Schon kleine Erfolge im Alltag machen stolz und heben deine Motivation. Darum koste jeden Erfolgsmoment richtig aus und nutze die positive Energie als Ausgleich zu deinen negativen Erfahrungen. Ein Tipp: Sammle deine Erfolge in einem Glückstagebuch!

Nutze kostenlose Angebote wie Veranstaltungen!

Du bist arbeitslos, dann hast du viele Möglichkeiten vergünstigt oder gar kostenlos Angebote wie Veranstaltungen zu nutzen. Schwimmbad, Theater oder Bibliothek – nutze Ermäßigungen und Gratis-Möglichkeiten in deiner Region für dein aktives Leben mit kleinem Geldbeutel.

Vermeide 0815-Bewerbungen! Sei kreativ!

Langweilige oder wenig aussagekräftige Bewerbungen gibt es viele; richtig gute haben hingegen Seltenheitswert. Dabei steigen deine Chancen bei vielen Arbeitgebern dank einer guten Bewerbung tatsächlich zum Bewerbergespräch eingeladen zu werden. Darum: Sei kreativ bei der Präsentation deiner Person und deines beruflichen Know-hows in deiner Bewerbung.

Bilde dich weiter oder setze beruflich auf ein neues Pferd!

Nutze die Zeit, in der du arbeitssuchend bist, damit du sie später auch erklären kannst. Stichwort: Lücke im Lebenslauf. Sprachkurs, Weiterbildung, Umschulung oder berufliche Neuorientierung – du hast einige Möglichkeiten. Eine Auszeit in Untätigkeit macht im Lebenslauf keinen guten Eindruck und kann dich bei Vorstellungsgesprächen in Bedrängnis bringen. Bist du hingegen in deiner Branche topfit und auf dem aktuellsten Stand, weiß dein hoffentlich zukünftiger Arbeitgeber, dass er mit dir den Richtigen / die Richtige vor sich zu sitzen hat.

Bereite dich genau auf Vorstellungsgespräche vor!

Viele Bewerber scheitern im Bewerbungsgespräch, weil sie sich ungenügend mit dem potenziellen Arbeitgeber beschäftigt haben. Mit einer guten Vorbereitung kannst du auf jeden Fall punkten. Warum willst du gerade in dieser Firma starten? Was bringst du speziell für diesen Job mit? Diese und einige andere Fragen solltest du schon vor dem Gespräch für dich beantworten.

Viel Erfolg!

Du bist arbeitslos? Dann denk positiv und nutze deine Möglichkeiten! Lass dich auch von eventuellen Rückschlägen oder Misserfolgen nicht von deinem Ziel abbringen! Wir wünschen dir viel Erfolg und einen schnellen Weg zurück in den Job. Du wünschst dir Beratung oder Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Aufgabe? Wir von Erhard Services sind gerne für dich da.

Arbeitslos: Unsere Quellen und mehr Informationen

www.hallokarriere.com
karrierebibel.de
arbeitsagentur.de
www.mz-web.de/wirtschaft/
www.existenzgruender.de
www.berlin.de
ratgeber-umschulung.de
www.focus.de

HR-Trends: Fremdsprachenkenntnisse bei Kandidaten immer wichtiger

15.05.2018

HR-Trends: Fremdsprachenkenntnisse bei Kandidaten immer wichtiger

Ohne Fremdsprachenkenntnisse geht in vielen Jobs heute nichts mehr. Das zeigt die groß angelegte Auswertung von Stellenanzeigen eines bekannten Sprachreiseanbieters. Analysiert wurden immerhin 90.000 Jobangebote. Die interessantesten Ergebnisse der Studie haben wir kurz für Sie zusammengestellt.

Englisch ist die Jobweltsprache

  • In jeder zweiten Stellenanzeige werden Fremdsprachenkenntnisse als Voraussetzung genannt.
  • Am Häufigsten werden dabei Englischkenntnisse gefordert (87 Prozent). Vor allem bei den Juristen, im Vertrieb und Marketing sowie im Bereich Ingenieure/Naturwissenschaften werden massiv Bewerber mit Englischkenntnissen gesucht.
  • Französischkenntnisse hingegen werden nur in fünf Prozent der Jobangebote verlangt.
  • Andere Sprachen wie Spanisch, Polnisch, Italienisch oder Niederländisch werden noch seltener gesucht.
  • Schließlich die Schlusslichter: Lediglich in zwei Prozent der Jobangebote werden Sprachen wie Arabisch, Russisch, Chinesisch oder Japanisch verlangt.

Jobchancen für „Fremdsprachenmuffel“

  • Gerade bei Tätigkeiten im Öffentlichen Dienst werden von Kandidaten eher selten Kenntnisse in Fremdsprachen gefordert. So müssen Bewerber lediglich in einem Fünftel der Stellenangebote über Englischkenntnisse verfügen.
  • Auch in der Gesundheitsbranche – speziell bei Ärzten und Pflegern (m/w) – sind Fremdsprachenkenntnisse selten ein Muss. So setzen nur fünf Prozent der Stellenangebote für Pflegekräfte Englischkenntnisse voraus.

Fazit: Fremdsprachenkenntnisse ein Muss

Fremdsprachenkenntnisse sind in den meisten Jobs heute Pflicht und werden von den Bewerbern erwartet. Die englische Sprache ist dabei ganz klar Spitzenreiter. Eine Ausnahme machen der Öffentliche Dienst sowie die Gesundheitsbranche. Hier werden nur selten Fremdsprachen verlangt.

Unsere Quellen und mehr Informationen

Ausführliche Informationen zur Studie finden Sie hier: www.lal.de/blog/
www.faz.net
ww.business-on.de

Studium vs. Ausbildung: So gut stehen eure Chancen auf dem aktuellen Jobmarkt

24.04.2018

Studium vs. Ausbildung: So gut stehen eure Chancen auf dem aktuellen Jobmarkt

Ihr wollt erfolgreich ins Berufsleben starten? Wir verraten euch heute in unseren FAQ zum Thema Ausbildung, mit welcher Ausbildung / Qualifikation ihr die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt habt. Um das herauszufinden, hat der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) in seinem aktuellen Job-Navigator tausende Stellenanzeigen analysiert. Ein Ergebnis vorweg: Ihr habt auch ohne Abitur oder Studienabschluss gute Chancen. Schwierig wird es hingegen ohne Schulabschluss.

Welche Chancen habt ihr mit- oder ohne Schulabschluss auf einen Ausbildungsplatz?

Habt ihr einen Realschulabschluss? Dann habt ihr die größte Auswahl an Ausbildungsplätzen (11.080 Stellenangebote im Januar 2018). Wer von euch über die Hochschulreife verfügt, der hat ebenfalls die Wahl (9.770 Ausbildungsangebote im Januar 2018). Den Schülern mit Hauptschulabschluss unter euch wurden im Januar 2018 immerhin 6.000 Ausbildungsstellen angeboten. Ohne Schulabschluss sehen die Chancen für euch hingegen ziemlich schlecht aus. Diese Bewerber konnten im Januar 2018 nur zwischen 49 Ausbildungsangeboten wählen.

Wie wichtig ist ein abgeschlossenes Studium oder eine Ausbildung für eure erfolgreiche Jobsuche?

Bei über 50 Prozent der Jobangebote wird eine abgeschlossene Berufsausbildung verlangt; bei 30 Prozent ein abgeschlossenes Studium.

In welchen Berufsgruppen wird von euch besonders häufig eine abgeschlossene Berufsausbildung verlangt?

Habt ihr eine abgeschlossene Berufsausbildung? Dann habt ihr vor allem in den folgenden drei Berufsgruppen gute Chancen:

  • Office Management und Verwaltung – hier wird bei rund 75 Prozent der angebotenen Stellen eine abgeschlossene Ausbildung verlangt.
  • Versicherungen, Finanz- und Rechnungswesen – 66 Prozent der in dieser Berufsgruppe ausgeschriebenen Stellen erwarten eine Berufsausbildung.
  • Technische Berufe / handwerkliche Berufe – in diesen Berufsgruppen wird jeweils in 61 Prozent der Angebote eine abgeschlossene Ausbildung von euch erwartet.

Wo kommt ihr vor allem mit einem Studienabschluss beruflich weiter?

Ein abgeschlossenes Studium wird vor allem in der IT- und Telekommunikationsbranche von euch erwartet (63 Prozent der angebotenen Stellen). In 45 Prozent der IT-Stellenangebote setzten die Arbeitgeber eine abgeschlossene Berufsausbildung bei euch voraus.

Bei vielen Stellen in der IT, Finanz- und Versicherungsbranche sowie im Personalwesen habt ihr sowohl als Ausbildungs- als auch als Studienabsolvent eine gleichwertige Chance.

Wo braucht ihr nur selten ein abgeschlossenes Studium?

Nur selten wird von euch ein abgeschlossenes Studium bei Stellen in der Hotel- und Gastgewerbebranche sowie im Bau und Handwerk vorausgesetzt.

Wie wirkt sich Berufserfahrung auf eure Jobchancen aus?

Berufserfahrung bringt bei der Jobsuche definitiv Punkte. Denn ein Großteil der offenen Stellen (392.140 Jobs) richtet sich an Berufserfahrene. Für die Berufseinsteiger unter euch mit abgeschlossener Berufsausbildung gab es im Januar 2018 hingegen nur 7.590 Stellenangebote.

Welche Chancen habt ihr als Studienabsolventen mit oder ohne Berufserfahrung?

Als Berufseinsteiger mit Studienabschluss konntet ihr im Januar 2018 aus über 10.300 Jobangeboten wählen. Berufserfahrene mit abgeschlossenem Studium hatten hingegen die Wahl zwischen über 188.500 offenen Stellen.

Wer hat die besten Chancen auf ein Praktikum?

Bei Praktikumsstellen habt ihr als Student (14.300 Angebote für ein Praktikum oder einen Werkstudentenjob) oder mit Abitur (1.100 Angebote für Praktikumsstellen im Januar 2018) die besten Chancen. An Realschüler richteten sich 80 Praktikumsangebote. Habt ihr nur einen Hauptschulabschluss, habt ihr bei Praktika nicht die große Wahl. Nur 14 Angebote gab es im Januar 2018 für junge Menschen mit Hauptschulabschluss.

Fazit

Nicht nur das Abitur oder ein abgeschlossenes Studium bieten heute gute Jobchancen. Auch die mittlere Reife oder eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung verschaffen euch auf dem deutschen Arbeitsmarkt einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Der BAP Job-Navigator

Für den BAP Job-Navigator wurden im Januar 2018 über 800.000 Jobangebote und 32.700 Ausbildungsstellen analysiert. Mehr Infos findet ihr unter: www.personaldienstleister.de

Bewerbergespräch: In wenigen Fragen zum richtigen neuen Mitarbeiter

24.04.2018

Bewerbergespräch: In wenigen Fragen zum richtigen neuen Mitarbeiter

Wie schwierig ist es eigentlich, unter unzähligen Bewerbern, den richtigen Mitarbeiter zu finden? Wie kann man wirklich gute Bewerber von Blendern unterscheiden, die sich nur sehr gut verkaufen? Mit den richtigen Fragen im Bewerbergespräch wird die zielsichere Auswahl der besten Kandidaten zum Kinderspiel. Das Gute: Schon wenige Fragen reichen aus, um Bewerber herauszufiltern, die gut zum eigenen Unternehmen passen. Wir stellen Ihnen heute zwei Fragestrategien vor, wie sie auch in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels die richtigen Mitarbeiter finden.

Die Vier-Fragen-Strategie

Mit nur vier Filterfragen schafft es David Walter, Chef eines erfolgreichen US-Immobilienunternehmens, die richtigen Mitarbeiter zu finden. Dabei greift er auf Erfahrungen zurück, die er in über 1.000 Vorstellungsgesprächen mit den unterschiedlichsten Bewerbern sammeln konnte.

Frage Nr. 1: Wie hat dich das Arbeitsklima beim alten Arbeitgeber motiviert bzw. demotiviert?

Nach Ansicht von David Walker verraten Bewerber, wenn sie über ihren früheren Arbeitgeber reden, auch viel über sich selbst. Und mehr noch – sie verraten auch, ob sie sich überhaupt mit dem Thema Arbeitsklima auseinandersetzen.

Frage Nr. 2: Wie war der beste Chef, den du jemals hattest?

Auch die Antwort auf diese Frage verrät einem Geschäftsführer oder Personaler, wie ein Bewerber denkt. Benötigt er genaue Anweisungen oder möchte er sich lieber auf Augenhöhe mit seinen Vorgesetzten austauschen? Wünscht er sich ein Arbeitsklima das durch Offenheit und partnerschaftlichen Umgang miteinander geprägt ist oder will er eher seine Ruhe?

Frage Nr. 3: Wie hast du in der Vergangenheit einen Konflikt mit einem Kollegen gelöst?

Hier bittet David Walker die Kandidaten, ein konkretes Beispiel zu nennen. Die Beschreibungen lassen seiner Ansicht nach tief blicken. Unter anderem verrät die Antwort auf diese Frage, was ein Kandidat unter einem Konflikt versteht und wie er sich auch tatsächlich in einer solchen Situation verhalten würde. Den richtigen Umgang mit Konflikten versteht David Walker als einen entscheidenden Faktor für eine Unternehmenskultur, die von Respekt und Kollegialität geprägt ist.

Frage Nr. 4: Wie oft möchtest du in deiner angestrebten Position Feedback erhalten und wie?

Die Antwort auf diese Frage zeigt, was ein Bewerber unter Feedback versteht und ob der Kandidat somit zur Feedbackkultur in einem Unternehmen passt. Geht es beim gewünschten Feedback um eine Leistungsbewertung oder um eine Einschätzung der eigenen Person? Wird ein Jahresgespräch oder wöchentlich Feedback erwartet?

Mit nur vier Fragen zum richtigen neuen Mitarbeiter? Ob diese Strategie auch in ihrem Fall zum Mitarbeitererfolg führen kann, das testen Sie am besten in den nächsten Bewerbergesprächen aus. Sollte diese minimalistische Fragestrategie für Ihre Talentauswahl nicht ausreichen, möchten wir Ihnen noch eine interessante Alternative vorstellen.

Bewerbergespräch: Die Sieben-Fragen-Strategie

Nicht mit vier aber mit sieben Fragen schafft es auch Mitch Rothschild, Chef der US-Online-Gesundheitsplattform Vitals, die passenden Talente herauszufiltern. Er empfahl in einem Interview mit der New York Times die folgenden sieben Fragen, um im Bewerbergespräch hinter die Hüllen von Bewerbern zu blicken:

Die Fragen 1,2 und 3 dienen dazu, Fähigkeiten und Talente von Bewerbern aufzudecken. Darüber hinaus helfen sie zu erkennen, welche Leidenschaften die Kandidaten haben.

  • Frage Nr. 1: Geben Sie mir einen kurzen Überblick über Ihr Leben!
  • Frage Nr. 2: Wie beschreiben Sie sich selbst? Drei Beispiele, bitte!
  • Frage Nr. 3: Was können Sie in Ihrer Freizeit besser als alle anderen? Zwei Beispiele, bitte!
  • Um herauszufinden, wie Bewerber ticken und was sich störend auf ihre Arbeit auswirken könnte, nutzt Rothschild zwei weitere Fragen: Frage Nr. 4: Was glauben Sie, werde ich nach 90 Tagen nicht an Ihnen mögen?
  • Frage Nr. 5: Was glauben Sie, werden Sie an mir dann nicht mögen?
  • Um im nächsten Schritt zu erfahren, was Bewerber von einem Job erwarten, empfiehlt Rothschild die folgende Frage:
    Frage Nr. 6: Drehen wir den Spieß um. Sie bieten einen Job an, ich bin der Bewerber. Was erwarten Sie von mir?
  • Über die siebente und letzte Frage lässt sich schließlich herausfinden, was Bewerber über ihre Umwelt denken und wie viel Potenzial sie sehen, durch eigenes Tun etwas zu verändern. Frage Nr. 7: Und zuletzt: Wie viel Prozent Ihres Lebens glauben Sie zu bestimmen?

Passt die Sieben-Fragen-Strategie von Mitch Rothschild zu Ihrem Bewerber-Auswahlverfahren oder führt auch sie allein nicht zum passenden Ergebnis? Dann können Sie die Fragen beider Strategien auch im Bewerbergespräch miteinander kombinieren. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg bei der nächsten Mitarbeitersuche und unterstützen Sie selbstverständlich gerne durch unser Know-how und unsere jahrelange Erfahrung.

Unsere Quellen und mehr Informationen

t3n.de
www.inc.com
www.capital.de
www.nytimes.com

Gehaltsatlas 2018: Süden vs. Osten – Die Gehaltsschere teilt Deutschland

06.04.2018

Gehaltsatlas 2018 für Deutschland

Wo verdienen Arbeitnehmer in Deutschland am besten? Wo können sich Berufseinsteiger auf die höchsten Einstiegsgehälter freuen? In welchen Jobs winken die besten Verdienstmöglichkeiten? Diese und weitere Fragen beantwortet der Gehaltsatlas 2018 für Deutschland von gehalt.de. Wir haben für Sie einen Blick hineingeworfen und die wichtigsten Fakten zusammengefasst.

Gehaltsaltlas 2018: Die höchsten Gehälter

Die Bundesländer mit den höchsten Gehältern liegen vor allem im Süden. Es sind Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Beim Lohnniveau belegen sie die Spitzenplätze mit 112,8 Prozent in Hessen, 110 Prozent in Baden-Württemberg und 106,4 Prozent in Bayern.

Die niedrigsten Gehälter

Die niedrigsten Gehälter gibt es in Ostdeutschland – in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt sowie Sachsen. Nimmt man den Bundesdurchschnitt, verdienen Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern bis zu 24 Prozent weniger Gehalt. Beim Lohnniveau ist Mecklenburg-Vorpommern mit 73,5 Prozent Schlusslicht im Ländervergleich. Nur geringfügig höher liegt das Lohnniveau in Sachsen-Anhalt mit 75,4 Prozent und in Brandenburg mit 76,2 Prozent.

Stuttgart vs. Schwerin – Die Situation in den Landeshauptstädten

Wirft man einen Blick auf die Landeshauptstädte, hat Stuttgart den höchsten Gehaltsfaktor mit 127,6 Prozent. Es folgen München (126,1 Prozent) und Düsseldorf mit 118,5 Prozent. Schlusslicht ist Schwerin mit 76,1 Prozent.

Gehaltsatlas 2018: Die attraktivsten Bundesländer für Berufseinsteiger

Für Berufseinsteiger – egal ob Akademiker oder Ausgelernte – sind ebenfalls Hessen, Baden-Württemberg und Bayern die attraktivsten Bundesländer. In Hessen vergolden durchschnittlich 51.517 Euro Akademikern den Start ins Berufsleben – bei Ausgelernten sind es im Durchschnitt 33.509 Euro. Schlusslicht ist auch hier wieder Mecklenburg-Vorpommern. Akademiker verdienen hier beim Berufseinstieg im Schnitt 33.587 Euro – Ausgelernte müssen sich sogar mit durchschnittlich 21.847 Euro begnügen.

Gehälter in Deutschland: Tops und Flops

Der Gehaltsatlas nennt auch die Tops und Flops bei den Gehältern in Deutschland. Ganz oben im Topranking liegen Ärzte und Fondsmanager. Auch Ingenieure und Juristen gehören zu den Topverdienern. Zu den Gehalts-Flops gehören hingegen Zimmermädchen/Roomboys, Kellner, Friseure und Call Center-Mitarbeiter.

Die Entgeltlücke

Die Entgeltlücke – also die Lohnlücke zwischen den Gehältern von Frauen und Männern – fällt mit 16,7 Prozent in Brandenburg am niedrigsten aus. In Baden-Württemberg liegt sie hingegen bei 26,8 Prozent.

Über den Gehaltsatlas

Für den Gehaltsatlas 2018 wurden insgesamt 750.848 Vergütungsdaten ausgewertet. Dabei stammten 40 Prozent der Daten von weiblichen und 60 Prozent von männlichen Beschäftigten.

Unsere Quellen und mehr Informationen

www.gehalt.de Die wichtigsten Ergebnisse als PDF-Download. Hier finden Sie auch mehr Informationen zur Methodik und den Kennzahlen, die im Gehaltsatlas genutzt werden.
www.karriereletter.de

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