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Faktencheck Zeitarbeit: Häufige Vorurteile und was wirklich dahinter steckt

10.07.2018

Faktencheck Zeitarbeit: Häufige Vorurteile über Leiharbeit und was wirklich dahinter steckt

Über die Zeitarbeit sind viele Vorurteile im Umlauf. Was stimmt? Was ist völlig aus der Luft gegriffen? Wir bringen für dich Licht ins Dunkel und gehen in unserem Faktencheck Zeitarbeit zehn häufig geäußerten Vorurteilen über die Zeitarbeit auf den Grund.

Vorurteil 1: Die Zahl der Zeitarbeiter in Deutschland ist riesig.

Denkste! Unser Faktencheck Zeitarbeit zeigt: Die Zahl der Zeitarbeiter liegt in Deutschland bei etwas über 900.000. Das sind unter drei Prozent aller Erwerbstätigen, denn nur ein Bruchteil der Firmen in Deutschland setzt überhaupt Zeitarbeit ein.

Vorurteil 2: Zeitarbeit verdrängt andere Erwerbsformen.

Das trifft nicht zu. Der Anteil der Zeitarbeiter an allen Erwerbstätigen ist seit Jahren stabil. In den letzten fünf Jahren hat er sich kaum verändert. Ein klarer Beleg dafür, dass Zeitarbeit keine anderen Erwerbsformen verdrängt.

Vorurteil 3: Jobs in der Zeitarbeit sind häufig Teilzeitjobs.

Ganz im Gegenteil: 87 Prozent der Zeitarbeitnehmer arbeiten in Vollzeitjobs. Über 90 Prozent aller Zeitarbeitnehmer sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Vorurteil 4: Als Zeitarbeiter verdienst du wirklich unterirdisch.

Das stimmt nicht. In der Zeitarbeitsbranche gibt es seit 2012 eine Lohnuntergrenze. Diese wird bis Ende 2019 auf 9,96 Euro im Westen und auf 9,66 Euro im Osten ansteigen.

Ein Großteil der Zeitarbeitnehmer wird nach Tarifverträgen bezahlt, die mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ausgehandelt wurden. Insofern handelt es sich bei Zeitarbeit mitnichten um eine prekäre Beschäftigung.

Vorurteil 5: Zeitarbeitnehmer verdienen weniger als die Stammbelegschaft.

Auch das ist ein Vorurteil. Seit 2017 gilt die Regelung, dass Zeitarbeitnehmer nach neun Monaten Equal Pay erhalten müssen. Auch vorher war dies bereits in vielen Bereichen der Zeitarbeit so.

Vorurteil 6: Zeitarbeit ist nur etwas für Geringqualifizierte.

Es stimmt schon, dass Zeitarbeit

  • vor allem für Geringqualifizierte, Ältere und Jugendliche neue Möglichkeiten eröffnet
  • vor allem Arbeitslosen einen (Wieder-)Einstieg in einen regulären Job ermöglicht.
    (Immerhin waren zwei Drittel der Zeitarbeiternehmer vorher arbeitslos.)

Trotzdem sind die Chancen der Zeitarbeit nicht auf diese Bevölkerungsgruppen begrenzt. Auch hochqualifizierte Fachkräfte können über Zeitarbeit einen neuen, attraktiven Job finden.

Vorurteil 7: Wer einmal in der Zeitarbeit arbeitet, bleibt dort auch kleben.

Ganz im Gegenteil: Zeitarbeit kann als Sprungbrett in eine unbefristete Stelle dienen. So zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), dass immerhin 14 Prozent der Zeitarbeitnehmer den Sprung in die Stammbelegschaft schaffen. In anderen Studien sind es gar über 40 Prozent!

Vorurteil 8: Zeitarbeit ist nur etwas für Männer.

Tatsächlich sind rund 75 Prozent aller Zeitarbeitnehmer in Deutschland Männer. Das liegt daran, dass Zeitarbeit in unserem Land vor allem in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe eingesetzt wird. Nimmt man allerdings einzelne Bereiche der Zeitarbeit wie Kundenbetreuung oder Pflege in den Fokus, so fällt der Männer- und Frauenanteil ganz anders aus.

Vorurteil 9: Endet ein Einsatz für einen Zeitarbeitnehmer, so wird er einfach entlassen.

Nein. Ein Großteil der Zeitarbeitnehmer (über 80 Prozent) hat einen unbefristeten Vertrag mit einem Zeitarbeitsunternehmen. Das Beschäftigungsverhältnis besteht also weiter, auch wenn ein Einsatz endet.

Vorurteil 10: In der Zeitarbeit herrscht eine Wildwestmentalität. Die Branche ist zu wenig reguliert.

Entgegen dieser abenteuerlichen Vorstellung ist die Zeitarbeitsbranche bis ins Detail reguliert.

  • Rechtliche Grundlage der Zeitarbeit ist das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG).
  • Unternehmen der Zeitarbeitsbranche werden ständig durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie die zuständigen Zollverwaltungen kontrolliert.
  • Branchenverbände wie der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) geben ihren Mitgliedern Verhaltensrichtlinien für ethisch korrektes Handeln vor.

Faktencheck Zeitarbeit – Fazit: Zeitarbeit ist besser als ihr Ruf

Wie du siehst, lassen sich viele Vorurteile über die Zeitarbeit bei genauerem Hinsehen nicht halten. Unser Tipp für Bewerber: Lass dich nicht von Vorurteilen leiten, sondern teste selbst, welche Möglichkeiten die Zeitarbeit für dich bietet. Mach dir selbst ein Bild! Unsere aktuellen Stellenangebote findest du hier.

Unsere Quellen und mehr Informationen

www.vbw-bayern.de
www.ig-zeitarbeit.de
www.personaldienstleister.de
www.personaldienstleister.de (PDF)

Kritische Stimmen an der neuen Datenschutz-Grundverordnung

10.07.2018

Auch Personaldienstleister ächzen unter der Umsetzung der neuen Datenschutz-Grundverordnung.

Von allen Seiten hagelt es Kritik an der seit Ende Mai 2018 geltenden europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Auch die Personaldienstleister ächzen unter der Umsetzung der neuen Verordnung, die von vielen mittlerweile als Bürokratiemonster bezeichnet wird.

Sebastian Lazay, Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleisters (BAP) bringt die kritischen Stimmen auf den Punkt: „Die Auswirkungen der neuen Datenschutz-Regelungen für die Personaldienstleistungsbranche sind enorm, denn sie verarbeitet in fast allen ihrer Prozesse persönliche Daten von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern sowie Bewerbern. Die Aufrechterhaltung des Schriftformerfordernisses zur Einwilligung im Beschäftigungsverhältnis, die in Deutschland im Übrigen auch für Bewerberdaten gilt, geht völlig an den Bedürfnissen der Praxis vorbei. In Zeiten der Digitalisierung, in der Bewerbungsverfahren meist online erfolgen, ist das eine Farce!“

Lazay weist daraufhin, dass die Wahrung der Persönlichkeitsrechte des Einzelnen gerade in der Personaldienstleistungsbranche höchste Priorität habe. Die Datenschutz-Grundverordnung schießt bei diesem Thema allerdings über das Ziel hinaus. Viele Dienstleister erstickten aktuell bei der Datenverarbeitung in den bürokratischen Anforderungen, was eine gewaltige Mehrbelastung gerade für kleine und mittelständische Unternehmen bedeute.

Gleichzeitig bestehe in einigen Punkten des Gesetzes Rechtsunsicherheit, weil der Gesetzgeber diese noch nicht genauer definiert habe. Dies sei unverantwortlich, so Lazay, betrachte man die hohen Strafen, die bereits bei kleinsten Regelverstößen drohten.

Der BAP-Präsident sieht vor allem die Politik in der Pflicht: „Ich fordere die Politik dazu auf, die Regelungen nochmals auf ihre Verhältnismäßigkeit zu prüfen und schnell Rechtsklarheit zu schaffen. Mir scheint, dass die Politik die Folgen der DSGVO für die Praxis extrem unterschätzt hat.“
Er plädiert dabei für ein Datenschutzrecht, das sowohl zeitgemäß, als auch praxistauglich und anwenderfreundlich ist. Insofern müssten die neuen Datenschutzregelungen dringend nachgebessert werden. Das Ziel sollten rechtliche Rahmenbedingungen sein, die die Arbeit der Dienstleister nicht noch zusätzlich durch Bürokratie belasten.

Unsere Quellen und mehr Informationen

www.presseportal.de
www.welt.de/wirtschaft/

Gegen den Trend: Zeitarbeit setzt auf Tarifbindung

18.06.2018

Zufriedener Mitarbeiter: Zeitarbeit setzt auf Tarifbindung

Die Zahlen sprechen für sich: Nur noch jeder zweite Arbeitnehmer im Westen (49 Prozent) und sogar nur noch jeder dritte Beschäftigte im Osten (34 Prozent) arbeitet in einem Betrieb, in dem ein Flächentarifvertrag gilt und wird entsprechend bezahlt. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) schrillen ob der rückläufigen Zahlen die Alarmglocken. Die Gewerkschafter fordern eine Stärkung der Tarifbindung und werden dabei auch von der Zeitarbeitsbranche unterstützt.

Zeitarbeitsbranche ist Vorreiter bei der Tarifbindung

Ähnlich wie beim Mindestlohn kommt der deutschen Zeitarbeitsbranche in diesem Bereich eine Vorreiterrolle zu. Darauf weist Thomas Hetz, Hautgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), hin. „Wie schon im Jahr 2012, als unsere Branche noch vor Einführung des gesetzlichen Mindestlohns eine allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze eingeführt hat, ist die Zeitarbeit wieder einmal Vorreiter und im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen beispiellos.“ Die Tarifabdeckung in der Zeitarbeit betrage nahezu 100 Prozent und dies ausschließlich mit DGB-Tarifverträgen. Thomas Hetz ist sich daher sicher, „dass die Zeitarbeit ein attraktives und verlässliches Erwerbsmodell für Arbeitnehmer ist“.

Eine langjährige Partnerschaft

Zum Hintergrund: Die Zeitarbeitsbranche und den Deutschen Gewerkschaftsbund verbindet seit 15 Jahren eine starke Sozialpartnerschaft. Aktuell gibt es für die Tarifpartner der Zeitarbeit elf Branchen mit Branchenzuschlagstarifverträgen (Laufzeit bis zum 31.12.2020); ausgehandelt mit IG Metall, IG BCE sowie ver.di. Auch wir von Erhard Services arbeiten auf Grundlage dieser Verträge

Unsere Quellen und mehr Informationen

www.personaldienstleister.de
www.iab-forum.de

WM Anpfiff am Arbeitsplatz? Das müsst ihr zum Thema Fußballweltmeisterschaft@Work wissen

13.06.2018

Der Arbeitsplatz ist keine WM Fankurve

Ab 14. Juni verwandeln sich wieder viele Büros in farbenprächtige, lautstarke Fußballfanmeilen. Die Fußballweltmeisterschaft startet. Schwierig nur, viele WM-Spiele laufen nicht zur besten Sendezeit, sondern mitten in der Arbeitszeit. Anpfiff ist in Russland häufig schon am Nachmittag, wenn die meisten von euch noch am Arbeitsplatz schwitzen. Wer von euch live mitfiebern will, der muss also erst an der Abwehr durch den eigenen Chef vorbei. Ein Recht auf Fußballschauen während der Arbeitszeit gibt es nicht.

WM während der Arbeitszeit? Für viele Chefs kein Problem

Die gute Nachricht: Immer mehr Arbeitgeber ermöglichen ihren Mitarbeitern das Mitverfolgen der WM auch während der Arbeitszeit. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Danach haben fast 60 Prozent der Vorgesetzten kein Problem damit, wenn ihre Mitarbeiter ein WM-Spiel am Radio verfolgen. 38 Prozent der Chefs stehen sogar TV-Übertragungen offen gegenüber. Einige Arbeitgeber fördern gar das Fußballfieber ihrer Mitarbeiter beispielsweise durch firmeninterne Public Viewing- Angebote.

Arbeit vs. Fußballweltmeisterschaft: Das sind die Spielregeln

Damit ihr im Job nicht die rote Karte erhaltet, solltet ihr während der Fußball-WM folgende Regeln beachten:

Der Arbeitsplatz ist keine Fankurve

Supermarkt, Tankstelle oder Schnellimbiss – überall werden euch aktuell wieder Fanartikel rund um die Fußballweltmeisterschaft entgegengestreckt. Klar, wer Fan ist, der will es auch zeigen. Am Arbeitsplatz hat eine bunte Fanartikelflut allerdings nichts zu suchen. Ein Fähnchen oder etwas zurückhaltende Deko hingegen wird meistens toleriert. Fankleidung oder gar Schminke sind nur in Ordnung, wenn sie euch nicht im Job behindern. Habt ihr Kundenkontakt, solltet ihr ganz darauf verzichten!

Spiele live verfolgen: Nur wenn der Chef ein GO gibt

Nur wenn es euer Arbeitgeber explizit genehmigt, dürft ihr WM-Spiele während der Arbeitszeit live am Bildschirm mitverfolgen. Macht ihr es ohne Zustimmung, könnt ihr eine Abmahnung kassieren. Es gibt allerdings einige Möglichkeiten für euch und eure Chefs, Arbeit und Fußball-WM flexibel miteinander zu vereinbaren – z. B. durch das Verschieben von Arbeitszeiten oder verlängerte Pausen, um ein Public Viewing-Angebot um die Ecke nutzen zu können.

Wie sieht es mit der Liveberichterstattung im Radio aus? Auch die kann der Arbeitgeber untersagen und bei Missachtung eine Abmahnung aussprechen. Bei bestimmten Tätigkeiten kann ein im Hintergrund laufendes Radio allerdings toleriert werden, so euer Hauptfokus weiter auf den Job gerichtet bleibt. Allerdings solltet ihr das vorher genau mit eurem Chef absprechen und dürft eure Kunden oder Kollegen nicht stören.

Auch das Mitverfolgen der Spiele z. B. per Livestream über das Firmeninternet kann zur Kündigung führen, wenn der Arbeitgeber eine Privatnutzung untersagt hat. Auch wenn es von eurem Chef keine klare Ansage zur Internetnutzung gibt, solltet ihr die Finger von der Privatnutzung des Firmeninternets lassen. Denn auch keine klare Ansage kommt einem Verbot gleich. Selbst wenn ihr die Spiele z. B. per Liveticker auf dem Handy verfolgen wollt, macht es nach Absprache sowie mit Feingefühl und nicht zu exzessiv. Haltet den Ball also flach!

Urlaub an Spieltagen: Eine runde Sache

Wenn ihr ganz auf Nummer sicher gehen wollt, beantragt Urlaub für die Tage, an denen die für euch wichtigen Spiele laufen. Wollen alle Kollegen ebenfalls an diesen Tagen frei haben, müsst ihr euch untereinander abstimmen, wer als Notdienst im Büro bleibt. Hierbei solltet ihr unbedingt auf Fairplay setzen!

Wer krankfeiert riskiert einen Platzverweis

Was ihr sonst noch beachten solltet: Von der möglichen Verlockung, während der WM einfach einmal krank zu feiern, um in Ruhe Fußball schauen zu können, solltet ihr unbedingt Abstand nehmen. Kommt euer wahrer „Krankheitsgrund“ ans Licht, können Abmahnung und fristlose Kündigung folgen. Ähnliches droht euch, wenn ihr im Büro heiter Fußballbierchen trinkt oder alkoholisiert am Arbeitsplatz aufkreuzt, weil ihr am letzten Abend den Sieg eurer Mannschaft über den Durst gefeiert habt. Und auch auf Pöbeleien gegenüber Kollegen, die vielleicht auf eine andere Mannschaft setzen, solltet ihr unbedingt verzichten.

Fazit

Euer Job hat Vorrang vor der Fußballweltmeisterschaft. Ungünstige Anpfiffzeiten hin oder her: Fußball ist eben doch nur die schönste Nebensache der Welt. Euern Job oder eure Karriere solltet ihr für 90 Minuten Fußballfieber nicht riskieren. Ob und wie ihr am Arbeitsplatz die WM verfolgen könnt, dazu befragt am besten euren Chef oder Vorgesetzten. Wir wünschen euch und euren Kollegen eine tolle WM-Zeit.

Unsere Quellen und mehr Informationen

www.gq-magazin.de
www.spiegel.de/karriere/
www.faz.net/aktuell/beruf-chance/
www.br.de
spielraum.xing.com

IT im Fokus: Entwicklerszene in Deutschland

06.06.2018

• Die Entwicklerszene in Deutschland – Ein aktueller Lagebericht

Wie steht es um Deutschlands Entwicklerszene? Ein aktueller Report einer Entwickler-Community gibt Einblicke in diese Szene und verrät viel über den Einsatz von Software-Entwicklern in unserem Land. Wir haben wichtige Ergebnisse für Sie zusammengestellt.

Entwicklerszene: Wie viele Entwickler arbeiten in Deutschland?

Die Zahl der Entwickler in Deutschland steigt. Im November 2016 lag die Zahl bei 832.000 Software-Entwicklern.

In welchen Bereichen arbeiten die Entwickler?

  • 65 Prozent der Entwickler sind Web-Entwickler; größtenteils als Full-Stack-Entwickler. Knapp 14 Prozent sind Back-End-Programmierer, 8,67 Prozent Front-End-Entwickler.
  • 12 Prozent der Entwickler sind Systemadministratoren.
  • Sieben Prozent arbeiten als Database-Administratoren.
  • Vier Prozent sind Desktop-Entwickler.
  • Ebenfalls bei vier Prozent liegt der Anteil der Machine Learning- und Data Science-Experten.

Wo arbeiten die meisten Software-Entwickler in Deutschland?

  • In der Region Rhein-Ruhr. Dort arbeiten etwas 12,8 Prozent der Entwickler.
  • Platz 2 hält Berlin mit über 11 Prozent. Im internationalen Vergleich der Hauptstädte ist das allerdings wenig. So arbeitet z. B. in London ein Viertel der englischen Entwickler. In Paris ist es gar mehr als ein Drittel der französischen Entwickler.
  • Den dritten Platz nimmt München mit zehn Prozent ein.
  • Platz 4, 5 und 6 gehen an Frankfurt, die Region Stuttgart-Karlsruhe sowie Hamburg.

Welche Fachrichtungen sind in einzelnen Regionen besonders stark vertreten?

  • Web-Entwickler arbeiten vor allem in den verschiedenen Metropol-Regionen Deutschlands.
  • Dabei sind in Frankfurt sowie in den Berliner Start-ups überdurchschnittlich viele Entwickler für mobile Apps im Einsatz.
  • In Süddeutschland mit den Metropolen München und Stuttgart programmieren viele Embedded-Entwickler vor allem in Automotive- und Technologie-Unternehmen. Auch der Bereich Forschung und Entwicklung ist in diesen Regionen stark vertreten. Entwickler in den Bereichen Machine Learning und Data Science sind daher sehr gefragt.
  • Im Rhein-Ruhr-Gebiet arbeiten Entwickler aus allen Bereichen.

Welche Programmiersprachen sind gefragt?

  • Entwickler in Deutschland nutzen am häufigsten Java und Python, wobei Python mittlerweile vor Java liegt.
  • Immer häufiger kommt die Programmiersprache R zum Einsatz – vor allem in den Bereichen maschinelles Lernen und Datenanalyse.

Welche Anforderungen stellen Entwickler bei der Jobsuche?

  • Entwickler wünschen sich vor allem Chancen zur fachlichen Weiterbildung.
  • Ähnlich wichtig sind ihnen die von Firmen eingesetzten Technologien, Programmiersprachen und Frameworks.
  • Ebenfalls bedeutsam: Das Büro, in dem sie arbeiten werden, das Gehalt mit Zusatzleistungen und die Art des Projektmanagements in einer Firma.

Unsere Quelle und mehr Informationen

Der Entwicklerreport 2017 wurde von Entwickler-Community Stack Overflow veröffentlicht. Den Report zur deutschen Entwicklerszene können Sie hier downloaden: www.stackoverflowbusiness.com
www.personalwirtschaft.de

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