Powerpause: So machst du mehr aus deiner Mittagspause

01.11.2017

Sag dem Schnitzelkoma den Kampf an: Unsere Tipps für deine echt gesunde Mittagspause

Legen wir zu Anfang einmal die Fakten auf den (Mittags-)Tisch: Viele, gerade junge Arbeitnehmer verzichten auf ihre Mittagspause. Satte 20 Prozent der Erwerbstätigen zwischen 18 und 24 Jahren arbeiten derzeit ohne mittägliche Pause. Unser Appell: Liebe Young Professionals, das ist nicht nur ziemlich ungesund, sondern ihr verpasst gleichzeitig eine tolle Chance, mehr Spaß, Freude und Entspannung in euren Arbeitsalltag zu bringen. Für manche ist die Mittagspause gar die schönste Zeit des Arbeitstages, die mit den Kollegen bereits im Vorfeld liebevoll geplant und koordiniert wird. Durcharbeiten hingegen macht nicht nur einsam, sondern kann gar zu chronischer Übermüdung und körperlicher Erschöpfung führen. Wir haben daher ein paar Tipps für dich, wie du eine erstklassige Mittagspause hinlegen kannst. Aber egal, was du aus deiner Pause machst, wichtig ist: Du hast Spaß!

Jedem Mitarbeiter, der täglich mehr als sechs Stunden arbeitet, stehen 30 Minuten Pause zu. Bei über neun Stunden sind es sogar 45 Minuten.
§4 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG)

Die sportliche Pause: Spaziergang oder kurze Trainingseinheit

Dreißig Minuten kannst du ohne Probleme einfach so abbummeln und dich anschließend verärgert fragen, wo die Zeit eigentlich geblieben ist und warum dein Sitz-Rücken immer noch so höllisch schmerzt. Viel sinnvoller ist es da, die Zeit gezielt zur aktiven Erholung zu nutzen. Wie wäre es z. B. mit einem entspannten Spaziergang nach dem Mittagessen oder einer knackigen Trainingseinheit? Bewegung an der frischen Luft ist nicht nur eine klasse Möglichkeit, die Gedanken frei schweifen zu lassen, sondern hält auch deinen Körper gesund und macht sogar glücklich. Fünfzehn Minuten Sport oder Spazierengehen sind perfekt, um dich für den zweiten Teil deines Arbeitstages fit zu machen.

Noch ein Tipp: Deine sportliche Trainingseinheit kannst du locker auch im Büro absolvieren. Tischtennis, Blackroll, Lunch-Yoga, Kicker oder Klimmzüge machen Spaß und bringen deinen mittagsmüden Kreislauf tüchtig in Schwung. Selbst auf einem Stuhl kannst du ganz ohne teure Trainingsmaschinen ein kalorienverbrennendes Workout für Zwischendurch abfeuern. Wie das geht? Das erfährst du z. B hier:

Die ausgeruhte Pause: Powernap statt Mittagsmüdigkeit

Seriöse Studien belegen: Ein kurzes Nickerchen – heute Powernap;-) – kann deine Leistungsfähigkeit um bis zu 35 Prozent steigern. Dein perfekter Powernap sollte dabei idealerweise zwischen zehn und zwanzig – maximal jedoch dreißig Minuten lang sein. Warum eigentlich? Ganz einfach, beim Powernap nutzt du gezielt deine Leichtschlafphase zur Regeneration. Schläfst du länger, gleitest du in den Tiefschlaf über und wärst beim Aufwachen schlaftrunken und müde.

Die Team-Pause: Teambuilding per Salatschüssel

Zeig dem Lieferservice zusammen mit deinen Kollegen in der Mittagspause die kalte Schulter. Pizza, Schnitzel, Burger und Co sind als Mittagssnack sowieso keine gute Idee. Stichwort: Schnitzelkoma. Viel wertvoller ist es da, aus der Mittagspause ein lecker-gesundes Teambuilding-Event zu machen und gemeinsam einen knackigen Salat zu zaubern. Ganz nebenbei hältst du so den Kontakt zu deinen Kollegen frisch. Empfehlenswerte Rezepte für tolle Büro-Salate, die ihr im Team eins, zwei, fix zubereiten könnt, findest du z. B. hier:

Wir wünschen dir und deinen Kollegen einen guten Appetit.

Die Klatsch und Tratsch-Mittagspause: Quatsch dich satt

Natürlich muss es nicht immer die sportlich-aktive Mittagspause sein. Genauso wertvoll ist die Kontaktpflege zu den lieben Kollegen. So bewahrt ihr ein gesundes Arbeitsklima im Team. Themen, über die sich der Austausch lohnt, gibt es garantiert immer. Private Erlebnisse oder die wichtigsten Nachrichten aus dem Firmen- und Kollegenkosmos – eine Klatsch und Tratsch-Mittagspause bringt dich und deine Kollegen auf den neuesten Stand. Ein wahres Superfood für die menschlichen Beziehungen am Arbeitsplatz.

Die Dirty Dancing-Pause: Lunch Beat – Dancefloor statt Kantine

Du magst es gern musikalisch und tanzt für dein Leben gern? Dann ist Lunch Beat etwas für dich. Der Trend stammt ursprünglich aus Schweden, hat es im tanzmuffligen Deutschland allerdings bislang etwas schwer. Beim Lunch Beat geht es in der Mittagspause auf die Tanzfläche. Statt Futtermarathon in der Kantine wird in der Mittagspause gepflegt abgetanzt. In Schweden läuft das wie in der Disko ab, in Deutschland ist eher Paartanz angesagt.

Du bist auf den Geschmack gekommen? Dann wünschen wir dir viel Spaß bei deiner nächsten Mittagspause.

Unsere Quellen und mehr Tipps für dich

www.wiwo.de/erfolg/beruf/
t3n.de/news/
www.welt.de
www.focus.de/finanzen/karriere/
www.menshealth.de